Was ist Guerilla-Marketing? Einfach erklärt!

Guerilla-Marketing ist eine unkonventionelle Marketingstrategie mit geringer Verbreitung, die darauf abzielt, maximale Aufmerksamkeit und Ergebnisse mit minimalem Budget zu erzielen. Der Begriff wurde erstmals von Jay Conrad Levinson in den 1980er-Jahren geprägt und hat seitdem an Popularität gewonnen.

Guerilla-Marketing zeichnet sich durch seine Kreativität, Überraschungseffekte und den Einsatz ungewöhnlicher Taktiken aus, um ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Der Ursprung des Begriffs „Guerilla“ stammt aus dem militärischen Bereich der Kriegsführung und bezieht sich auf den unkonventionellen Mitteleinsatz im Krieg. Im Marketingkontext bedeutet dies, dass Guerilla-Marketing Strategien und Methoden verwendet, die sich von traditionellen Marketingansätzen unterscheiden und auf kreative Weise die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf sich ziehen.

Im Laufe der Jahre hat sich Guerilla-Marketing weiterentwickelt und viele verschiedene Formen angenommen, von Street-Marketing und Ambush-Marketing bis hin zu viralem Marketing und experiential Marketing. In den folgenden Abschnitten werden die Ziele und Prinzipien, Strategien und Taktiken, Vorteile und Nachteile sowie Beispiele für erfolgreiche Guerilla Marketing Kampagnen vorgestellt.

Ziele und Prinzipien von Guerilla-Marketing

Guerilla-Marketing zielt wie die Kriegsführung darauf ab, mit unkonventionellen und überraschenden Ideen zu agieren. Ziel ist es, das Interesse der Zielgruppe zu wecken und eine hohe Brand Awareness, Kundenbindung und Umsatzsteigerung zu erreichen.

Die Grundprinzipien von Guerilla-Marketing umfassen Kreativität, Überraschung, Kosteneffektivität und Flexibilität. Guerilla-Marketing zielt darauf ab, sich von traditionellen Marketingstrategien abzuheben und relevante Botschaften auf eine Art und Weise zu vermitteln, die das Publikum nicht erwartet.

Die Kreativität kann in verschiedenen Formen auftreten, wie z.B. im Bereich des Designs, der Sprache oder der Inszenierung. Der Faktor der Überraschung ist ebenfalls von großer Bedeutung, da eine unerwartete Aktion die Aufmerksamkeit des Publikums weckt und somit die Werbebotschaft effektiver vermittelt wird.

Flexibilität ist ein weiteres wichtiges Prinzip von Guerilla-Marketing. Da Guerilla-Marketing auf unkonventionelle Maßnahmen setzt, kann es notwendig sein, schnell und flexibel auf Veränderungen oder unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren. Hierbei geht es darum, schnell und unkompliziert zu handeln, um die Werbebotschaft an die Zielgruppe zu bringen.

Kosten

Eine der größten Vorteile von Guerilla-Marketing ist, dass es oft kostengünstiger als traditionelle Marketingmethoden wie Anzeigen oder TV-Spots ist. Einzelne Guerilla-Marketing-Aktionen können bereits mit vergleichsweise geringem Budget realisiert werden.

Allerdings sollten Unternehmen bei der Planung bedenken, dass auch beim Guerilla-Marketing Kosten anfallen können. Zunächst müssen die Ideen für die Aktionen entwickelt und geplant werden. Hierfür können Agenturen oder Experten engagiert werden, was entsprechendes Budget erfordert.

Auch die Umsetzung der Aktionen kann Kosten verursachen, z.B. in Form von Materialkosten für Flyer, Werbeplakate oder andere Werbematerialien. Möglicherweise fallen auch Kosten für Genehmigungen an, insbesondere wenn die Aktionen im öffentlichen Raum stattfinden.

Es ist daher wichtig, bei der Planung die Kosten im Auge zu behalten und das Budget entsprechend einzuplanen. Eine sorgfältige Planung und Prüfung auf potenzielle Risiken ist daher unbedingt empfehlenswert, um mögliche Kosten durch negative Reaktionen der Zielgruppe zu vermeiden.

Erfolgsfaktoren

Die Erfolgsfaktoren beim Guerilla-Marketing sind vielfältig und hängen in hohem Maße von der Kreativität und Umsetzungskompetenz des Unternehmens ab.

  • Ein wichtiger Faktor ist jedoch die Zielgruppenrelevanz. Die Werbeaktionen müssen auf die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe abgestimmt sein, um eine möglichst hohe Aufmerksamkeit zu erzielen.
  • Zudem sollte die Werbung überraschend und unerwartet sein, um das Interesse der Betrachter zu wecken. Die Message sollte zudem klar und einprägsam sein, damit sie auch im Gedächtnis bleibt.
  • Eine weitere Erfolgskomponente ist die Integration von Social Media. Durch gezieltes Teilen der Werbeaktionen auf Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram kann die Reichweite deutlich erhöht werden. Allerdings sollten Unternehmen hierbei darauf achten, dass die Aktionen auch tatsächlich viral-tauglich sind und sich schnell verbreiten lassen.
  • Beim Guerilla-Marketing ist es auch wichtig, mutig zu sein und Risiken einzugehen. Nur so können Unternehmen aus der Masse herausstechen und die Aufmerksamkeit auf ihre Marke lenken.
  • Letztendlich spielt aber auch das Budget eine Rolle. Eine erfolgreiche Guerilla-Marketing-Kampagne muss nicht teuer sein, allerdings sollten Unternehmen ein gewisses Budget für die Umsetzung einkalkulieren.

Auswirkungen auf den Konsumenten

Guerilla-Marketing-Aktionen haben auf den Konsumenten oft eine starke und langanhaltende Wirkung. Durch die überraschende und unkonventionelle Werbeform werden als gewünschter Werbeeffekt Emotionen geweckt und das Interesse an der beworbenen Marke oder dem Produkt gesteigert.

Durch die kreative Umsetzung können die Werbetreibenden das Vertrauen der Konsumenten gewinnen, sich als innovativ und modern darstellen und durch neue Interessenten die Verbreitung der Produkte vergrößern. Positive Erfahrungen mit Guerilla-Marketing-Aktionen können auch dazu führen, dass die Konsumenten sich intensiver mit der Marke auseinandersetzen und möglicherweise sogar zu treuen Kunden werden.

Allerdings können auch negative Erfahrungen dazu führen, dass sich Konsumenten von der Marke abwenden. Besonders wichtig ist es daher, dass die Aktionen authentisch und nicht aufdringlich sind.

Wird die Werbung als störend empfunden oder als Belästigung wahrgenommen, kann das zu einer Abwendung von der Marke führen. Letztendlich hängen die Auswirkungen von Guerilla-Marketing auf den Konsumenten jedoch stark von der Kreativität und Umsetzungskompetenz der Unternehmen ab.

Methoden und Strategien

Virales Marketing

Virales Marketing hat das Ziel, durch den Einsatz von viralen Elementen wie Videos oder Memes, eine große Anzahl von Nutzern in kurzer Zeit zu erreichen. Hierbei geht es darum, eine Werbebotschaft so zu gestalten, dass sie von Nutzern freiwillig weiterverbreitet wird.

Der Vorteil von viralem Marketing ist, dass es sehr kosteneffektiv ist und eine große Reichweite erzielen kann. Allerdings birgt diese Methode auch Risiken, da das Viralitätspotential oft schwer vorherzusagen ist und eine Kampagne auch floppt.

Ambient-Marketing

Ambient-Marketing setzt auf ungewöhnliche Werbung an öffentlichen Orten wie Bahnhöfen oder Straßen. Hierbei können z.B. Graffitis, Sticker oder andere unkonventionelle Werbemaßnahmen eingesetzt werden. Das Ziel ist es, die Zielgruppe auf eine unerwartete und originelle Art und Weise anzusprechen. Ambient-Marketing kann jedoch auch negative Reaktionen hervorrufen, wenn z.B. öffentliches Eigentum beschädigt wird.

Street Art

Street Art ist eine weitere Methode des Guerilla-Marketings, bei der Kunstwerke im öffentlichen Raum platziert werden. Hierbei kann es sich um Graffitis, Street-Art-Installationen oder andere künstlerische Werke handeln. Street Art zielt darauf ab, einen emotionalen Effekt bei Betrachtern auszulösen und dadurch eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Allerdings ist diese Methode nicht immer legal und kann zu Imageschäden führen.

Flash Mobs

Flash Mobs sind spontane Versammlungen von Menschen, die sich treffen, um eine vorher abgestimmte Aktion auszuführen. Hierbei geht es darum, Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache zu lenken. Flash Mobs können z.B. durch Social-Media-Kanäle organisiert werden. Allerdings sind Flash Mobs auch mit einem hohen organisatorischen und planerischen Aufwand verbunden und können bei ungenügender Planung nach hinten losgehen.

Guerilla-PR

Guerilla-PR setzt auf unkonventionelle Pressearbeit. Hierbei werden z.B. Nachrichten genutzt, um Aufmerksamkeit auf ein Produkt oder eine Dienstleistung zu lenken. Guerilla-PR zielt darauf ab, durch gezielte Berichterstattung das Interesse der Öffentlichkeit zu wecken. Allerdings kann diese Methode auch riskant sein, da sie zu Imageschäden führen kann, wenn die PR-Maßnahme nicht sauber erkannt wird.

Moskito-Marketing

Moskito-Marketing ist eine Form des Guerilla-Marketings, bei der gezielt kleine, aber einflussreiche Zielgruppen angesprochen werden. Der Fokus liegt hierbei darauf, durch persönliche Empfehlungen und Word-of-Mouth-Empfehlungen die Bekanntheit der Marke zu steigern und das Interesse potenzieller Kunden zu wecken.

Durch gezieltes Marketing an Multiplikatoren wie beispielsweise Journalisten, Blogger oder Influencer sollen diese dazu animiert werden, über die Marke oder das Produkt zu berichten und es ihren Followern zu empfehlen. Für diese Werbekampagne ist nur ein geringer Mitteleinsatz erforderlich, um einen hohen Werbeeffekt erzielen zu können.

Undercover-Marketing

Undercover-Marketing ist eine Strategie, bei der Werbung unauffällig in den Alltag integriert wird. Hierbei kann es sich z.B. um Produktplatzierungen in Filmen oder TV-Serien handeln. Ziel ist es, die Zielgruppe ohne offensichtliche Werbung auf ein Produkt aufmerksam zu machen. Diese Methode kann jedoch auch als manipulativ empfunden werden.

Event-Marketing

Event-Marketing setzt auf die Organisation von Events, um Aufmerksamkeit auf ein Produkt oder eine Dienstleistung zu lenken. Hierbei können z.B. Konzerte, Messen oder Sportveranstaltungen eingesetzt werden. Ziel ist es, das Interesse der Zielgruppe durch das Angebot eines Erlebnisses zu wecken. Allerdings ist Event-Marketing auch mit einem hohen organisatorischen und finanziellen Aufwand verbunden.

Guerilla-Plakate

Guerilla-Plakate sind eine weitere Methode des Guerilla-Marketings. Hierbei werden z.B. Plakate an ungewöhnlichen Orten angebracht, um Aufmerksamkeit auf ein Produkt oder eine Dienstleistung zu lenken. Ziel ist es, die Zielgruppe mit einer originellen und überraschenden Werbebotschaft anzusprechen. Diese Methode kann jedoch auch negative Reaktionen hervorrufen, wenn z.B. öffentliches Eigentum beschädigt wird.

Social Media-Marketing

Social Media-Marketing ist eine der wichtigsten Methoden im Bereich des Guerilla-Marketings. Hierbei geht es darum, durch Kreativität und Überraschungseffekte interaktive Inhalte zu erstellen, um das Interesse der Zielgruppe zu wecken.

Hierbei kann z.B. auf virale Videos oder Social-Media-Challenges gesetzt werden. Der Vorteil von Social Media Marketing ist, dass es sehr kosteneffektiv und messbar ist. Allerdings erfordert diese Methode eine hohe Expertise in den sozialen Medien und die Fähigkeit, schnell auf Veränderungen oder Trends zu reagieren.

Beispiele für erfolgreiches Guerilla-Marketing

BMW’s „The Hire“ Kampagne

Im Jahr 2001 startete BMW eine Guerilla-Marketing-Kampagne namens „The Hire“. Die Kampagne bestand aus einer Reihe von acht Kurzfilmen, die online und auf DVD veröffentlicht wurden. Die Filme zeigten den Schauspieler Clive Owen als „The Driver“, der verschiedene Aufträge erledigte, während er einen BMW fuhr.

Die Filme wurden von bekannten Regisseuren wie John Frankenheimer und Ang Lee gedreht und erhielten positive Kritiken. Die Kampagne war ein großer Erfolg für BMW, da sie das Image der Marke als innovative und qualitativ hochwertige Automarke stärkte.

Apple’s „Silhouette“ Werbung

Apple ist bekannt für seine innovativen Marketingkampagnen, darunter die „Silhouette“ Werbung. Diese Kampagne wurde erstmals im Jahr 2003 gestartet und zeigte Menschen, die zu Musik von iPods tanzten. Die Werbespots waren einfach gehalten und konzentrierten sich auf die Freude am Musikhören und Tanzen. Die Kampagne war ein sofortiger Erfolg und half dabei, Apples Image als trendige und innovative Marke zu stärken.

Burger King’s „Whopper Freakout“ Kampagne

Die „Whopper Freakout“ Kampagne von Burger King war eine Guerilla-Marketing-Kampagne, die im Jahr 2007 gestartet wurde. In dieser Kampagne wurden Kunden in einem Burger King Restaurant überrascht, wenn ihnen gesagt wurde, dass der Whopper nicht mehr auf der Speisekarte erhältlich sei.

Die Reaktionen der Kunden wurden heimlich gefilmt und in einem Werbespot zusammengestellt. Die Kampagne war ein großer Erfolg für Burger King, da sie die Aufmerksamkeit der Kunden auf das Produkt lenkte und die Verkaufszahlen des Whoppers steigerte.

Red Bull’s „Stratos“ Projekt

Das „Stratos“ Projekt von Red Bull war eine Guerilla-Marketing-Kampagne, die im Jahr 2012 gestartet wurde. Das Projekt bestand aus einem Stratosphärensprung, bei dem der Extremsportler Felix Baumgartner aus einer Höhe von über 39 Kilometern sprang.

Der Sprung wurde live auf YouTube übertragen und erhielt weltweit Aufmerksamkeit. Die Kampagne war ein großer Erfolg für Red Bull, da sie das Image der Marke als Unternehmen stärkte, das für Innovation und Extreme steht.

Risiken, Schwächen und Nachteile von Guerilla-Marketing

Obwohl Guerilla-Marketing zahlreiche Vorteile bietet, wie z.B. eine hohe Wirksamkeit bei einem vergleichsweise geringen Budget, gibt es auch verschiedene Risiken, Schwächen und Nachteile, die Unternehmen berücksichtigen müssen, bevor sie diese Strategie einsetzen.

Kontrollverlust

Einer der bedeutendsten Nachteile von Guerilla-Marketing ist der Verlust der Kontrolle über die Aktionen und ihre Folgen. Da Guerilla-Marketing oft auf unkonventionelle und provokative Weise durchgeführt wird, besteht immer die Gefahr, dass die Reaktionen der Zielgruppe unvorhersehbar sind.

Wenn Unternehmen ihre Kampagnen nicht sorgfältig planen und überwachen, kann es dazu kommen, dass eine Aktion negativ aufgenommen wird oder sogar zu einem Skandal führt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Unternehmen ihre Guerilla-Marketing-Aktionen gründlich strukturieren und mit einem klaren Ziel vor Augen durchführen. Sie sollten auch bereit sein, schnell zu reagieren, falls eine Aktion unvorhergesehene Konsequenzen hat.

Backfiring

Ein weiteres Risiko von Guerilla-Marketing ist das sogenannte „Backfiring„, bei dem sich die Reaktion der Zielgruppe negativ auf die Marke auswirkt. Wenn eine Aktion als unangemessen oder beleidigend empfunden wird, kann dies zu einem erheblichen Imageschaden für das Unternehmen führen. In einigen Fällen kann eine unangemessene Aktion auch zu einem Rückgang des Umsatzes führen oder das Vertrauen der Kunden in die Marke verringern.

Um dies zu vermeiden, sollten Unternehmen sicherstellen, dass ihre Guerilla-Marketing-Aktionen sorgfältig geplant und durchgeführt werden. Sie sollten auch regelmäßig Feedback von Kunden und anderen Stakeholdern einholen, um sicherzustellen, dass ihre Aktionen positiv aufgenommen werden.

Gesetzesverstöße

Guerilla-Marketing kann auch zu Gesetzesverstößen führen, wenn die Aktionen gegen lokale oder nationale Gesetze verstoßen. Beispielsweise kann das Verteilen von Flugblättern oder Plakaten ohne Genehmigung der örtlichen Behörden zu einer Geldstrafe führen.

Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Guerilla-Marketing-Aktionen legal sind und keine Gesetzesverstöße darstellen. Sie sollten auch darauf achten, dass ihre Aktionen die Privatsphäre anderer nicht beeinträchtigen oder illegale Aktivitäten unterstützen.

Imageschäden

Schließlich kann Guerilla-Marketing auch zu Imageschäden führen, wenn die Aktionen als unangemessen oder beleidigend empfunden werden. Die Imageschäden können sich dabei negativ auf das Gesamtbild der Marke auswirken und als Folge das Vertrauen der Kunden in die Marke verringern.

Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Guerilla-Marketing-Aktionen in Einklang mit ihren Unternehmenswerten und dem Image der Marke stehen. Sie sollten auch sicherstellen, dass ihre Aktionen keine Gruppen oder Einzelpersonen diskriminieren oder beleidigen.

Shitstorm

Als Folge von Imageschäden kommt es häufig zu einem „Shitstorm“. Ein Shitstorm ist eine plötzliche Welle negativer Kommentare auf Social-Media-Kanälen oder anderen Online-Plattformen, die gegen ein Unternehmen gerichtet sind.

Ein Shitstorm kann entstehen, wenn eine Guerilla-Marketing-Kampagne als unangemessen oder beleidigend empfunden wird. In der Regel verbreiten sich die negativen Kommentare schnell, was die Imageschäden des Unternehmens noch weiter vergrößern kann.

Um einen Shitstorm zu vermeiden, sollten Unternehmen ihre Guerilla-Marketing-Aktionen sorgfältig überlegen und mögliche negative Auswirkungen berücksichtigen. Sie sollten auch sicherstellen, dass ihre Aktionen im Einklang mit ihren Unternehmenswerten und dem Image der Marke stehen, um eine negative Reaktion der Zielgruppe zu vermeiden.

Im Falle eines Shitstorms müssen Unternehmen schnell reagieren und versuchen, die Situation zu entschärfen, indem sie sich bei den betroffenen Personen entschuldigen und ihre Argumente anhören.

Reizüberflutung

Eine weitere Herausforderung von Guerilla-Marketing ist die Reizüberflutung der Zielgruppe. Guerilla-Marketing-Aktionen müssen sehr kreativ sein, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen. Wenn diese Aktionen jedoch zu häufig und zu aufdringlich durchgeführt werden, können sie dazu führen, dass die Zielgruppe abgeschreckt wird und das Interesse an der Marke oder dem Produkt verliert.

So startest du

Eine Möglichkeit zu starten wäre, mit einem einzigartigen, aber dennoch einfachen Ansatz zu beginnen, der deine Marke oder dein Produkt in den Fokus rückt. Ein kreativer Ansatz würde von deinem Publikum wahrscheinlich positiv aufgenommen werden.

Um dies zu erreichen, solltest du beispielsweise auf eine einfache Aufkleberkampagne oder eine Street-Art-Aktion setzen. Zeige außerdem, wie dein Unternehmen nachhaltig handelt. So bleibst du im Gedächtnis und erzeugst ein positives Image bei deiner Zielgruppe.